Warum es in der Verwaltung still wird

Veröffentlicht: 27.04.2023 von Georg Hensch


17 Milliarden kostet der neue Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes die Verwaltungen der Städte und Gemeinden. Bei chronisch knappen Kassen. Daraus folgend können sich die Bürger schonmal auf eine saftig angepasste Gebührenordnung für Leistungen der Gemeinde machen. Und in Bezug auf die Grundsteuerreform wird sich die ein oder andere Verwaltung auch schon mal in Stellung bringen (müssen). Oder – und das ist die deutlich schwierigere Aufgabe, man macht sich Gedanken über mögliche Einsparungen. Und die werden immer mehr im Personal liegen. Denn wir haben zwei Trends zu beobachten – einen davon wird definitiv so stattfinden: Zum Einen den, dass die Baby-Boomer in Rente gehen werden. Zum Anderen, dass die Welt digitaler wird.

Nimmt man nun diese beiden Trends zusammen, dann erschließt es sich doch geradezu, dass Verwaltungen alles daran setzen sollten, die Organisation ihrer Verwaltung so zu treiben, dass nach der Verrentung eines Mitarbeiters diese Stelle soweit wie möglich digitalisiert wird, um eben keinen Ersatz einstellen zu müssen. So kann man einerseits eine schlanke und moderne Verwaltung treiben und begegnet auf der anderen Seite dem auch in den Verwaltungen immer stärker werdenden Fachkräftemangel.

Der davon Profitierende – der Bürger wird so nicht weiter belastet und bekommt durch die Digitalisierung einen deutlich höheren Servicegrad geboten. Das wär mal was!



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