Uber – Schöne neue Welt?

Veröffentlicht: 27.01.2017 von Georg Hensch


Uber – Schöne neue Welt?

In Christchurch konnte ich die App von Uber ausprobieren. Ich muss schon sagen: Das ist richtig cool. App auf, Zielort angeben. Standort wird automatisch gesendet und man bekommt neben der Info, wie lange es mit dem Fahrer dauern wird, welches Auto er fährt mit welchem Kennzeichen, auch eine Kartenübersicht, auf der man den Standort des Fahrers sieht. Dann einsteigen, der Fahrer weiß schon, wohin es geht und los. Am Zielort freundlich grüßen und aussteigen. Bezahlt wird ohnehin über die Kreditkarte an Uber. Fertig! So sieht also die Zukunft aus. Hat zurzeit dennoch Einschränkungen: Das funktioniert nur da, wo viele Fahrer sind – also in Ballungsräumen und natürlich kann es dann nachts um drei eng werden, wenn keiner mehr Lust hat, zu fahren. Man könnte jetzt zu der Erkenntnis kommen, das wären dann Showstoper, weil die Taxifahrer ja 24/7 den Service erbringen. Zurzeit überlegt die Neuseeländische Regierung, ein Gesetz zu erlassen, um die Fahrer von Uber zu reglementieren. Darüber wird Uber nur lächeln, weil es nach meiner Einschätzung nie das Ziel von Uber war, die Privatleute zum Taxifahrer umzuschulen. Was das Ziel war und ist: Nun – warten wir mal ab, bis autonomes fahren funktioniert. Dann hat Uber wirklich alles, um die Fahrer gegen eine eigene Flotte von autonom fahrenden Elektroautos zu tauschen und dann kommen die Fahrzeuge auch 24/7. Nur eben ohne Fahrer! Wer um Gottes Willen sollte dann noch Taxifahrer brauchen? Oder Gesetze, die eine Berufssparte schützen wollen?



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