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Veröffentlicht: 25.09.2022 von Georg Hensch


Notartermin ist durch! Jetzt hieße es rein rechtlich warten, bis man final im Grundbuch eingetragen ist. Aber wir sind in Deutschland. Und es handelt sich auch noch um ein Erbpachtgrundstück der Kirche. Und es ist ein Erbfall. Was das heißt? Nun zunächst muss die Kirche den Vertrag bekommen. Die sendet den dann an den örtlichen Kirchenvorstand, welcher diesen unterschreiben muss. Dann geht es zurück an den Notar. Die Gemeinde muss auch noch auf das Vorkaufsrecht verzichten. Da brauchen die mindestens sechs Wochen für.
Und erst dann kann der Notar die Auflassung beantragen. Dann kommt die Aufforderung zur Kaufpreiszahlung und danach erst die Eintragung. So viel Zeit haben wir nicht. Und so haben wir uns dazu entschieden, das Risiko, dass etwas schieflaufen kann einzugehen. Also wurde ein Plan gemacht, welche Baustoffe in welcher Reihenfolge ausgebaut werden sollen. Das einfachste ist schlicht das Holz. Türen raus, Decken raus war der Plan.
Und dann die Überraschung! Unter der Schmuckpaneele der Decke kam – eine Holzpaneeldecke zum Vorschein. Darunter dann eine Styroporplattendecke, dann eine Rigipsdecke.
So kamen dann mal schnell 2,5 Tonnen Holz zusammen!
Ich habe in diesen Wochen sehr viel mit meinem früheren Nachbarn – seit Jahren tot – gesprochen und ihn gefragt, was er sich dabei gedacht hatte. Aber was nutzt es. Im Zuge einer sauberen Trennung muss das Schicht für Schicht runter.



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