Die ersten 500 Stunden sind geleistet

Veröffentlicht: 03.04.2023 von Georg Hensch


500 Stunden – in etwas mehr als fünf Monaten. Es sei nur soviel gesagt: Meine Nachbarn waren ob des ständig laufenden Abbruchhammers tapfer. Obwohl es Hinweise gab, dass es ihnen an den Nerven zerrt: „Zwei Wochen war der Georg krank, jetzt bohrt er wieder, Gott sei Dank“, „Baust Du einen Weinkeller gleich mit ein?“, „Ist da überhaupt noch was drin?“, „Für welche Tat musst Du solche Buße tun?“ kamen schon Sprüche. Aber – das lässt sich steigern. Als ich einmal in Loope von 7:00 bis 18:00 mit der Motorsäge über 60 Bäume klein gemacht habe, kam am nächsten Tag eine Anwohnerin und hat mir Kaffee und Gebäck kredenzt aus Not, endlich etwas Ruhe zu haben. Soweit sind meine Nachbarn noch nicht.

Nun ist es so, dass man bei Abbrucharbeiten die Leistung auch noch in Mengen oder Massen beschreiben kann.

4 Tonnen Mischabfall, 5 Tonnen Holz, 7 Tonnen Rigips und stolze 52 Tonnen Bauschutt habe ich kleingemacht und wahlweise in Container oder meinen Hänger geschaufelt. Immer wieder erstaunlich, wie viel das am Ende ist. Und ich bin noch nicht ganz fertig. Im Außenbereich ist noch das ein oder andere vergrabene Mäuerchen oder Randsteinchen zu lösen. Und wenn es der Statiker absegnet, gehen noch ein paar Tonnen an Zwischenwänden und Wandausschnitten auf die Kippe. Wir werden sehen und ich halte Euch auf dem Laufenden.

Auf zu den nächsten 500 Stunden.

 



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